Endoskopische Verfahren

 

 

Anmerkung:

Die so genannte " Schlüssellochoperationstechnik", gleich Laparoskopie, gleich Bauchspiegelung, hat zu einer Revolutionierung der operativen Chirurgie geführt.
Im Bereich des Fachgebietes der Frauenheilkunde sind hiermit ambulant Eingriffe möglich, die früher ausschließlich nur unter stationären Bedingungen durchgeführt werden konnten. Führende Ordinarien deutscher Universitäts – Kliniken, beziffern die Rate der endoskopisch - gleich Bauchspiegelung - durchführbaren Eingriffe auf bis zu 70% .
Bis auf wenige Ausnahmen, sind diese somit alle ambulant durchführbar!

Bei einer Bauchspiegelung, wird unter Narkose über einen kleinen Einstich im Bauchnabelbereich ein optisches Instrument eingeführt, mittels dessen der Operateur die inneren Organe betrachten kann.
Sind weitere operative Maßnahmen - z.B. Verwachsungslösungen, histologische Sicherungen, operative Eingriffe am Eileiter zur Wiederherstellung der Funktion (Kinderwunsch!) - erforderlich, so ist je nach operativer Ausgangslage das Einführen entsprechender Operationsinstrumente über weitere Zugänge erforderlich.
Diese werden heute üblicherweise in dem Bereich oberhalb der Schamhaargrenze gelegt. Je nach erforderlicher Operation und den dazu erforderlichen Instrumentarien, sind dabei meistens nur noch ein weiterer Zugang ggf. maximal zwei weitere Zugänge erforderlich.
Die dazu auszuführenden Einschnitte sind so winzig ( je nach Instrumentarium zwischen zwei und fünf Millimeter ), dass später ein Bikini sicherlich getragen werden kann, - ohne das die Operationsnarben zu sehen sind!

Diese so genannte Minimal - Invasive - Chirurgie bedeutet auch eine verringerte Belastung des Organismus der Patientin durch den operativen Eingriff und damit eine schnellere Erholung und schnellere Beschwerdefreiheit.

Neben den modernen Möglichkeiten der Anästhesie, stellt dies eins der wesentlichen Gründe dar, weshalb diese Eingriffe i.d.R. ambulant durchführbar sind!

Selbstverständlich ist jeweils die persönliche Situation der Patientin hierbei zu berücksichtigen, - z.B. das so genannte soziale Umfeld und die postoperativen Überwachungsmöglichkeiten!

 

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