Informationen für Patienten: Operativer Ablauf zur Behebung von Inkontinenz

 

Diese Seite soll Ihnen einen Überblick über den rein technisch operativen Ablauf eines Eingriffes zur Behebung der Harninkontinenzbeschwerden geben.

Sicherlich haben Sie dafür Verständnis, dass ich Ihnen im Nachfolgenden dies nur grob anatomisch anreißen kann, da die spezielleren anatomischen und operativen Maßnahmen sicherlich eher der internen Fachinformation an Kollegen vorbehalten sein sollte!

Nach der an anderer Stelle geschilderten allgemeinen Vorbereitungen zur Operation, erfolgt dann im Operationssaal die entsprechende Lagerung.

Nach sorgfältiger Desinfektion des Operationsgebietes eröffne ich durch eine kleine Schnittführung die Scheidenhaut unterhalb der Harnröhre und löse jeweils nach rechts und links das Gewebe, das diese Harnröhre umgibt, in Form einer kleinen Tasche. Dieser Teil des Eingriff fast völlig blutungsfrei!

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In diese Tasche wird dann ein Band - UST oder SUI ( von mir entwickeltes System) - eingelegt und durch eine oder mehrere kleine Nähte in der richtigen anatomischen Position fixiert.

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Anschließend erfolgt der Verschluss der zuvor gelegten Scheidenwunde durch Einzelknopfnähte. Das Nahtmaterial löst sich selbst auf! Also keine Angst vor eventuellen Schmerzen bei sonst üblicher notwendiger Entfernung von nicht resorbierbarem Nahtmaterial!

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Zu Ihrer Beruhigung: Nach Heilung der Wunde gibt es keine Beeinträchtigungen (z.B. Geschlechtsverkehr).

Je nach technischer Schwierigkeit des Eingriffes, ist dieser nach 15 - 20 Minuten beendet.

Anmerkung:
Die Operationsaufnahmen stammen mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Prim. Univ. Doz Dr. J. Lahodny / St. Pölten, bei dem ich mich hiermit herzlichst dafür bedanken möchte.


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