Informationen für Patienten: Wundverschluss

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

 in meiner Praxisklinik (Tagesklinik) verschließe ich die Operationswunden in der Regel nicht mit einer Naht, sondern mit einem Wundkleber. Bei dem von mir auf verschiedenen Kongressen und Veranstaltungen beschriebenen Wundkleber handelt es sich um ein Produkt namens DERMABOND.

Bereits nach wenigen Minuten leistet DERMABOND den gleichen Wundschutz wie adaptiertes* Gewebe nach sieben Tagen Heilung. Damit funktioniert er wie ein Verband, der sich, während die Wunde heilt, nach fünf bis zehn Tagen von selbst ablöst. Jegliche Nachbehandlung, Bandagen und Verbände entfallen.

* Bei einem chirurgischen Schnitt handelt es sich im Prinzip um eine gezielte Verletzung der Haut in mehreren Schichten. Adaption bedeutet in diesem Zusammenhang , dass ich die richtigen Schichten jeweils wieder zusammenführe.

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Die kosmetischen Ergebnisse von Dermabond – Wundverschlüssen sind Dank der kontrollierten Wundrandadaptation sogar besser als die Ergebnisse perfekt ausgeführter Hautnähte.

Dermabond reduziert die Ängste und Schmerzen der Patienten, die im Zusammenhang mit Injektionen und Hautnähten entstehen können.

Der elastische Dermabond – Film erhält die größt mögliche Bewegungsfreiheit des Patienten.

Der Dermabond – Wundverschluß macht den Einsatz von Verbänden und Heftpflastern überflüssig.

Der Heilungsprozess vollzieht sich unter dem Dermabond – Film wie unter einer organischen Schorfschicht.

Nach Wundheilung löst sich der Dermabond – Film von selbst ab ( 5 – 10 Tage ).

Der Dermabond – Wundverschluß darf kurzzeitig befeuchtet, jedoch nicht in Wasser eingetaucht werden.

Patienten sollten deshalb n i c h t schwimmen! Sie können jedoch duschen ( !!! ) oder die Wunde vorsichtig waschen.

Auf den Dermabond – Wundverschluß sollten weder Salben, Medikamente noch Pflaster aufgetragen werden!

Entsprechend sollen die Patienten nicht an der Wunde, - sprich am schützenden Dermabond – Film, -kratzen oder während des Heilungsprozesses wie schon o. a. angeführt baden oder tauchen.

Nochmals sei erwähnt das duschen erlaubt ist.

Neben dem hohen Patientenkomfort entfällt jetzt bspw. auch das häufig befürchtete ziehen von Fäden.

So ergibt sich in der Regel eine erhebliche Verkürzung der erforderlichen Behandlungszeit.

 

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